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17. Mai: Kreuz & Queer

Jährlicher Rundgang auf dem Alten St. Matthäus Kirchhof in Berlin

Queer Alter St.-Matthaeus Kirchhof

Kreuz und Queer

Immer am 17. Mai lädt der «Verein EFEU e.V. »zu einem Rundgang mit dem Namen «Kreuz & Queer» ein. Beim Rundgang über den schönen Friedhof erfährt man vieles Interessantes über die Grabstellen und die Biografien der hier bestatteten Homosexuellen.

Auf dem Friedhof befinden sich viele kulturhistorische Grabmäler und ein Gedenkstein für die Widerstandskämpfer des Attentats vom 20. Juli 1944. In jüngerer Zeit übernahm der Verein «denk mal positHIV» eine Patenschaft und förderte an dieser Stätte die Bestattung von in Berlin an an HIV und AIDS verstorbenen Menschen.

Seit 2008 sind ausserdem durch die Initiative des Fördervereins bereits acht neue Grabfelder für früh verstorbene Kinder (Totgeburten, Fehlgeburten) entstanden: der Garten der Sternenkinder.

Einen Besuch lohnen auch das in den Friedhof integrierte Café Finovo – das erste Friedhofscafé Deutschlands und ein kleiner Blumenladen. Das Café betreut Bernd Bossmann, ein Schwulen-Aktivist – Künstlername Ichgola Andogyn, der in Filmen von Rosa von Praunheim mitgewirkt hat. Im Café finden regelmässig Lesungen statt.

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Bestattungskultur

Keine Berührungsängste: Museum für Bestattungskultur auf dem Friedhof am Hörnli Basel | Riehen

Bestattungskultur im Bestattungsmuseum des Friedhof am Hörnli
Screenshot Basellandschaftliche Zeitung

Schöner Artikel in der Basellandschaftlichen Zeitung vom 1. Februar 2021 über das Bestattungsmuseum auf dem Friedhof am Hörnli in Basel/Riehen. Das Museum ist im ehemaligen Gebäude des alten Krematoriums untergebracht.
Leider ist der Artikel nur exklusiv für die Abonnenten vollständig lesbar. Aber das Museum ist glücklicherweise für alle jeweils jeden 1. und 3. Sonntag im Monat gratis offen von 10 bis 16 Uhr.

Während meiner Tätigkeit als Gemeindepfarrerin besuchte ich dieses sehenswerte Museum oft mit meinen Konfirmandinnen und Konfirmanden und konnte den jungen Menschen damit einen spannenden Einblick in die Bestattungskultur unserer westlichen Welt vermitteln.

Siehe auch das Youtube-Video zum Museum für Bestattungskultur:

Weitere Informationen zum Museum und zu Peter Galler finden Sie im Interview mit Peter Galler, dem Museumskurator, Kulturbüro Riehen

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Artikel im Tagesanzeiger: So stirbt es sich in Alice’s Wunderland

Alice Hofer in ihrem Atelier

Tagesanzeiger vom 29. Oktober 2012: Die Thunerin Alice Hofer bemalt und dekoriert Särge und Urnen mit aufheiternden Motiven. Ihr Atelier bezeichnet sie als «Praxis für angewandte Vergänglichkeit».

Ein lesenswerter Artikel im Tagesanzeiger vom 29. Oktober 2012